Freiwillige Selbstverpflichtung der Anzeigenblattbranche

Die Verlage der Anzeigenblattbranche unterstützen mit Nachdruck die Ziele einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Wirtschaftsweise. Die Verlage erklären ihre Bereitschaft, diese Ziele mit wirtschaftlich vertretbaren und geeigneten Maßnahmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. Dazu gehört, dass kostenlose Wochenzeitungen nur in solche Haushalte geliefert werden, in denen sie erwünscht sind.

Jeder Haushalt in Deutschland hat die Möglichkeit, dem Erhalt von kostenlosen Wochenzeitungen rechtssicher zu widersprechen. Der bestmögliche Weg des Widerspruchs besteht in der Nutzung eines entsprechenden Verbotsaufklebers, der sich nicht nur auf Werbung, sondern auch auf kostenlose Zeitungen bezieht. Mit diesem Hinweis kann das Zustellpersonal schnell und einfach erkennen, dass kein Einwurf in den Briefkasten erfolgen darf. Des Weiteren können Briefkasteninhaberinnen und -inhaber ihren Widerspruch auch auf schriftlichem oder telefonischem Wege beim Verlag anzeigen.        

Die unterzeichnenden Verlage stimmen zu, die Haushalte in ihrem Verbreitungsgebiet aktiv und  transparent darüber zu informieren, wie sie auf den Erhalt von kostenlosen Wochenzeitungen verzichten können, wenn die Leserinnen und Leser ausdrücklich keine Zustellung von kostenlosen Zeitungen wünschen. Dazu werden sie den folgenden Hinweistext oder einen sinngleichen Text ab sofort auf der Titelseite, in der Nähe des Impressums oder an anderer gut sichtbarer Stelle in jeder Ausgabe ihres Wochenblattes abdrucken:

„Falls Sie dieses Produkt nicht mehr erhalten möchten, bitten wir Sie,
einen Werbeverbotsaufkleber mit dem Zusatzhinweis ‚Keine kostenlosen Zeitungen‘
an Ihrem Briefkasten anzubringen. Weitere Informationen finden Sie
auf dem Verbraucherportal www.werbung-im-briefkasten.de.“

Mit dem Abdruck des Abbestellhinweises unterstützen die Verlage das bestehende, gut etablierte Aufklebersystem in Deutschland und nehmen ihre ökologische Verantwortung wahr. Haushalte werden somit zusätzlich darüber aufgeklärt, wie sie dem Erhalt von nicht-adressierter Werbung und kostenlosen Zeitungen somit auf einfachem Wege rechtssicher widersprechen können.

Nachfolgende Verlage unterstützen bereits die Freiwillige Selbstverpflichtung:

Ihre Ansprechpartnerin

  • Carina Brinkmann

    Ansprechpartnerin für die Bereiche Nachhaltigkeit und Politik

    +49 30 726298-2814

    F: +49 30 726298-2800

    brinkmann@bdzv.de
    Carina Brinkmann